„Auch bei real darf die Landesregierung nicht mehr weiter zuschauen!“

Mehr als tausend Beschäftigte von real haben heute in Düsseldorf gegen den Verkauf der Handelskette und für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze gestreikt. Zu der von Ver.di organisierten Streikveranstaltung erklären Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Josef Neumann, arbeitsmarktpolitischer Sprecher:

„Die SPD-Fraktion hat sich heute erneut an die Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von real gestellt und ihnen die volle Unterstützung und Solidarität zugesichert. Bereits in der vergangenen Woche haben wir das Thema parlamentarisch mit einer Aktuellen Viertelstunde im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales ganz oben auf die Agenda gesetzt. Von der Landesregierung war heute aber wieder nichts zu hören und nichts zu sehen. Der zuständige Arbeitsminister Laumann und der zuständige Wirtschaftsminister Pinkwart sind regelrecht abgetaucht. Ihnen fehlen ganz offenbar der Wille und die Kraft, sich für die Beschäftigten von real einzusetzen. Das ist verantwortungsloses Regierungshandeln.

Die Regierung Laschet und ihre Minister tun stets so, als seien ihnen die Hände gebunden. Das ist auch bei den aktuellen Entwicklungen rund um den Verkauf von real der Fall. Wir erwarten, dass die Landesregierung ihre Hände endlich entfesselt und sich dafür stark macht, dass der tariflose Zustand beendet und Tarifverträge anerkannt werden.“