Demokratie stärken und Frieden sichern

Josef Neumann zum Antikriegstag am 1. September

Mit dem Gedenktag am 1. September erinnert sich die Bundesrepublik Deutschland an den Beginn des 2. Weltkrieges und an den Überfall von Nazideutschland auf Polen am 1. September 1939. Unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ wird dazu aufgerufen, sich an das Grauen des Krieges mit Millionen von Toten unter Soldaten, Zivilisten und durch den Holocaust an den Juden zu erinnern. In diesem Jahr kommt besonders die Erinnerung an das Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren mit ebenfalls Millionen von Opfern hinzu.

Gerade mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen muss sich ein jeder klarmachen, welch gravierende Folgen der aufkeimende Nationalismus und Populismus in Europa haben kann – und in welch beispiellose menschliche und     gesellschaftliche Katastrophen er uns in den letzten einhundert Jahren bereits geführt hat. Den Parolen von Hass und Menschenverachtung müssen wir uns entgegenstellen und aktiv eintreten für Frieden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Das beginnt mit einer respektvoll und fair geführten Debatte und einer freien Presse. Das Vereinigte Europa hat uns seit mehr als siebzig Jahren den Frieden gesichert. Diesen gilt es zu halten und zu verteidigen.

Josef Neumann: „Das Land NRW fördert die Erinnerungskultur insbesondere durch Gedenkstättenfahrten für Schülerinnen und Schüler. Ich möchte den Solinger Schulen diese Programme und die Fahrt zu einer Gedenkstätte ans Herz legen – hier wird das Grauen des Krieges und seine Folgen für die Schülerinnen und Schüler sichtbar.“

Kontakte und Angebote finden sich unter

www.bildungspartner.schulministerium.nrw.de

 

und beim

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Alfredstr. 213, 45131 Essen

Telefon: 0201-84 23 70

Mail: jana.moers@volksbund.de