Enttäuschende Entscheidung für Wuppertal:

Kein Projekt aus Wuppertal durch die neue Landesregierung berücksichtigt

Am Freitag hat das neugeschaffene Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) die Maßnahmen bekannt gegeben, die aus dem Projekt „Städtebauförderprogramm Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2017“ gefördert werden.

Entgegen der Vorschlagsliste der Bezirksregierung Düsseldorf, in der noch die Maßnahme Sportplatz Rott Berücksichtigung gefunden hatte, wurde keine Maßnahme der Stadt Wuppertal berücksichtigt.

Hierzu erklären die drei Wuppertaler Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas, Josef Neumann und der SPD – Vorsitzende Heiner Fragemann und dessen Stellvertreter Dr. Stefan Kühn:

„Das ist mehr als enttäuschend, dass die durch die Bezirksregierung vorgeschlagene Bewilligungsliste durch das Ministerium zu Lasten unserer Stadt geändert wurde. Gerade die vielen ehrenamtlich Aktiven von Viktoria Rott, die sich maßgeblich für das Projekt eingesetzt haben, müssen das als Affront verstehen. Uns erinnert das an die Jahre von 2005 – 20010, in der die Stadt Wuppertal massiv darunter gelitten hat, dass Gelder, die dringend in unserer Stadt benötigt worden sind, in andere Regionen des Landes verschoben wurden. Wir erwarten perspektivisch von der neuen Landesregierung, dass sie den Weg der Konsolidierung unserer Stadtentwicklung weiter konstruktiv begleitet. Die Stadt braucht auch weiterhin gerade in den Quartieren Unterstützung, um sich zukunftsorientiert positiv entwickeln zu können. Wir werden insoweit die zukünftigen Entscheidungen der Landesregierung sehr genau daraufhin betrachten