Frühjahrsempfang der SPD Vohwinkel ganz im Zeichen Europas

Die SPD Vohwinkel hatte zu ihrem traditionellen Frühjahrsempfang in den Bürgerbahnhof geladen und viele Gäste kamen. Es bot sich ein illustres Bild der Stadtgesellschaft im Wuppertaler Westen. Unter den Anwesenden auch Oberbürgermeister Andreas Mucke, Bezirksbürgermeister Heiner Fragemann, der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh sowie die Landtagsabgeordneten Josef Neumann und Andreas Bialas. Der Empfang stand ganz im Zeichen der Europawahl Ende Mai.

Nachdem der Vorsitzende der Vohwinkeler Sozialdemokraten, Alexander Hobusch, den Empfang offiziell eröffnet hatte, nutzte Oberbürgermeister Mucke die Gelegenheit, in seinem Grußwort zu unterstreichen, dass Europa kein abgehobenes Projekt sei, sondern sich in vielfältiger Weise in der Lebenswirklichkeit Wuppertals widerspiegelt. Sei es durch die Menschen, die aus den europäischen Nachbarländern in Wuppertal leben und arbeiten, sei es durch die zahlreichen Schüleraustauschprogramme, oder die Exporte Wuppertaler Unternehmen ins EU-Ausland. Europa sei kulturell, sozial und wirtschaftlich für und in Wuppertal ein wichtiger, nicht mehr weg zu denkender Faktor.

Als Hauptredner verwies Josef Neumann, Mitglied im Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag, auf die friedensstiftende Funktion Europas nach zwei verheerenden Weltkriegen. Europa sei insoweit nicht nur ein ökonomisch getriebenes Vorhaben, sondern immer auch ein Garant für Frieden und Freiheit auf dem europäischen Kontinent gewesen. Man müsse dafür streiten, dass dies so bleibe. Neumann unterstrich die besondere Bedeutung der diesjährigen Europawahl in Zeiten, da Rechtspopulisten und Rassisten die europäische Idee kaputt zu reden versuchten. „Wir müssen alles dafür zu tun, um zu verhindern, dass gerade jene Kräfte bei der anstehenden Wahl gestärkt werden, die die EU von innen heraus zerstören wollen. Da muss man den Menschen mit aller Vehemenz klar machen, dass wer Frieden und sozialen Ausgleich auch für die zukünftigen Generationen will, die proeuropäischen Kräfte unterstützen muss. Sonst kann es ein böses Erwachen geben.“ so Neumann. Insbesondere Deutschland habe wie kein zweites Land, bei aller Kritik im Detail, enorm vom europäischen Einigungsprozess profitiert. Deshalb gelte es, am 26. Mai zur Wahl zu geben und ein klares Zeichen gegen Angstmacher, Hetzer und Rechtsradiale, die Europa letztlich als einigendes Band zerstören wollten, zu setzen.