Gründung der „Allianz europäischer Städte gegen gewalttätigen Extremismus“

Josef Neumann präsentiert Maßnahmenkatalog gegen Radikalisierung auf Bürgermeistergipfel in Rotterdam

Josef Neumann, Mitglied des Kongress im Europarat, nimmt gemeinsam mit dem Solinger Bürgermeister Ernst Lauterjung am heutigen Gipfel der Bürgermeister im Rahmen der „Allianz europäischer Städte gegen gewalttätigen Extremismus“ in Rotterdam teil. Der Kongress begründet in der niederländischen Metropole zusammen mit dem „European Forum for Urban Security“ (EFUS) ein neues Städtebündnis und –netzwerk auf europäischer Ebene. Die Allianz ist eine Antwort auf die akute Gefahr der Radikalisierung in Europa und dient der verbesserten Zusammenarbeit europäischer Kommunen bei der Prävention von gewalttätigem Extremismus.

Neumann gehört zu den Hauptreferenten der dritten Session unter dem Titel „Kompetenzaufbau und Trainingsprogramme“. Der Solinger Landtagsabgeordnete präsentiert als Berichterstatter des Kongresses zu Fragen der Radikalisierung zusammen mit seinem niederländischen Kollegen Bert Bouwmeester einen Instrumentenkasten und Maßnahmenkatalog zur vorsorgenden Radikalismusbekämpfung.

Neumann dazu: „Diese Instrumente sollen regionale und lokale Akteure für das Phänomen ‚Radikalisierung‘ sensibilisieren und zu effektiven Gegenstrategien befähigen. Dazu zählen beispielsweise Maßnahmen zur Einrichtung eines intensiven interkulturellen und interreligiösen Dialogs unmittelbar vor Ort. Intensivere Kooperation der Kommunen in Europa ist auf diesem Feld dringend notwendig.

In insgesamt vier Sessionen tauschen sich die europäischen Städte über die aktuelle Lage aus. Ziel ist es, voneinander zu lernen und wirkungsvolle Vorbeugung auf Graswurzelebene zu entwickeln.

Zum Abschluss des Gipfels wird am Abend die ‚Rotterdamer Erklärung‘ verkündet.“