Josef Neumann: „Der Menschenwürde kann niemand ein Bein stellen!“

Anlässlich der Debatte zum Bau des integrativen Kindergartens der Lebenshilfe Wuppertal in Cronenberg, erklärt der inklusionspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW und Cronenberger Abgeordnete Josef Neumann:

„Dass ausgerechnet heute, am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, die „Interessengemeinschaft gegen die integrative Kindertagesstätte“, die Entscheidung der Lebenshilfe keine integrative Kita in Cronenberg zu bauen, in ihrer Wortwahl in einer unwürdigen Art und Weise als Erfolg abfeiert, ist auch ein Affront gegen Cronenberg insgesamt und gegen die vielen Menschen, die sich tagtäglich für ihren Stadtteil ehrenamtlich bürgerschaftlich engagieren. Der Menschenwürde auf gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft kann niemand ein Bein stellen. Denn Menschenrechte sind nicht verhandelbar!

Alle Kinder haben ein Menschenrecht auf frühkindliche Bildung und Erziehung. Ich hoffe, dass es uns deshalb gemeinsam gelingen wird, die dringend für Cronenberg erforderlichen Kita-Plätze für Kinder mit und ohne Behinderung zu schaffen. Ich erwarte eine Entschuldigung der Verantwortlichen der Interessengemeinschaft für diese Wortwahl gegenüber der Entscheidung der Lebenshilfe. Gerne stehe ich auch für Gespräche zur Verfügung.“