Mit niedrigschwelligen Impfangeboten den Schulbetrieb sichern!

Josef Neumann fordert weitere Finanzierung für Bustransfers zu den Impfzentren

Das erfolgreiche Impfangebot in Duisburg macht es vor:  Viele Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht geimpft wurden, konnten durch das Angebot der Shuttle-Busse erreicht werden. „Die vierte Welle zeichnet sich ab. Die Warnungen sind da. Ich möchte nicht, dass Schülerinnen und Schüler noch einmal aus den Schulen verbannt werden“, so Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. In einer von der SPD beantragten Aktuellen Stunde forderte er die Landesregierung auf, mehr Angebote für die rasche Erhöhung der Impfquote auch der Über-12-Jährigen zu schaffen, anstatt sie bedenkenträgerisch zu behindern. Dieses Angebot übe keinen übermäßigen Druck auf die Schüler:innen aus, sondern es sei abgestimmt mit Eltern, Lehrpersonal und Ärzti:innen und es zeige zudem das verantwortungsvolle Handeln der Kommunen.

Neumann insistiert: „Jede Impfung ist eine gute Impfung!“ Um einen katastrophalen Verlauf der vierten Welle abzuwenden, um die Gesundheit zu schützen und die Schulen offenzuhalten, brauche es mehr von diesen Angeboten, es braucht Nachahmer-Projekte in anderen Kommunen – keinen Streit um die Finanzierung von 11 € pro Impfung. Die Landesregierung behindere hier nicht zum ersten Mal innovative Ideen der Kommunen, die vor Ort als erste für den Schutz ihrer Bevölkerung einstehen. Mit Hinweis auf die Debatte um den Solinger Weg und Wuppertals Bemühungen um 2G forderte Neumann die Landesregierung auf, hier ihre Verantwortung wahrzunehmen und beim beschleunigten Impfen vorweg zu gehen, anstatt neue Ideen auszubremsen.

Sehen Sie hier die Rede aus dem Plenum und den Antrag zur Aktuellen Stunde.