Neumann: „Aktienkurse dürfen nicht vor den Interessen der Beschäftigten stehen“

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Die Nachricht, dass der weltweit agierende Pharmakonzern BAYER beabsichtigt, in den nächsten Jahren 12.000 Arbeitsplätze abzubauen, platzte heute auch in die Plenardebatte des Landtags.

Josef Neumann griff das aktuelle Thema auf und nahm dazu im in einer Rede Stellung. Er betonte, dass in Deutschland insbesondere NRW mit seinen großen Werken in Leverkusen und Wuppertal davon betroffen sein wird. Bundesweit beschäftigt BAYER 32.000 Mitarbeiter, davon allein in NRW 22.000. Nicht zuletzt sei auch der Pharma- und Forschungsstandort NRW empfindlich getroffen.  Neumann forderte die Landespolitik zur Solidarität mit den Mitarbeitern auf und betonte, dass Aktienkurse nicht vor den Interessen der Beschäftigten stehen dürften.