Neumann: „Berufskolleg Kohlstraße mit Richeza-Preis ausgezeichnet!“ – NRW würdigt Projekte deutsch-polnischer Zusammenarbeit

Auch eine Wuppertaler Schule ist unter den 21. Preisträgern, die heute von NRW-Europaminister Lersch-Mense mit dem renommierten Richeza Preis ausgezeichnet wurden. Die deutsch-polnische Jury wählte unter 50 Bewerbungen jene Projekte aus, die in besonderer Weise zur deutsch-polnischen Verständigung beitragen.

Darunter das Berufskolleg auf der Kohlstraße, das seit 2014 eine Schulpartnerschaft mit dem „Schulzentrum für Technik und Informatik“ in der oberschlesischen Stadt Gliwice unterhält. Die beiden Schulen erarbeiten gemeinsam einen regionalen Onlinereiseführer mit ausgewählten Orten deutsch-polnischer Geschichte – eine Arbeit, die die Juroren offenbar überzeugt hat.
„Ich freue mich sehr, dass im 25.Jubiläumsjahr des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages eine Wuppertaler Schule unter den Preisträgern ist! Wenn der Geist der Verständigung von den jungen Menschen weitergetragen wird, ist Europa weiterhin auf einem gute Weg“, so Josef Neumann stv. Vorsitzender der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe im NRW-Landtag und stv. Vorsitzender des Europaausschusses.

„Der Preis würdigt das große zivilgesellschaftliche Engagement quer durch die Gesellschaft, durch das die Beziehungen zwischen NRW und Polen mit Leben gefüllt werden. Ich finde es außerordentlich beeindruckend, mit wie viel Energie und auch Beharrlichkeit sich die Preisträger für die Verständigung einsetzen. Gerade in für Europa turbulenten Zeiten ist der Zusammenhalt auf zivilgesellschaftlicher Ebene eine wichtiges Fundament für unsere gemeinsame europäische Verantwortung“, so Josef Neumann weiter.

Die ausgezeichneten Projekte werden mit insgesamt rund 70.000 Euro prämiert

Mit dem Richeza-Preis unterstützt die Landesregierung die Verständigung, den aktiven Dialog und den bürgerschaftlichen Austausch zwischen Nordrhein-Westfalen und Polen. Der Preis trägt den Namen der aus rheinischem Adelsgeschlecht stammenden polnischen Königin Richeza, die im 11. Jahrhundert an Rhein und Ruhr als wohltätige Stifterin wirkte. Mit der Auszeichnung drückt das Land Nordrhein-Westfalen seine besondere, historisch begründete und bis heute intensive Verbundenheit mit Polen aus und leistet einen Beitrag zur weiteren Stärkung und Vertiefung der deutsch-polnischen Beziehungen.