„Niedrigschwelliges Beratungsangebot für Langzeitarbeitslose und prekär Beschäftigte sicherstellen“

Videostream der Rede von J. Neumann

Die Aufgaben der Arbeits- und Erwerbslosenzentren war gestern Gegenstand einer Debatte im Landtag. Das Land weist den Zentren mehr Aufgaben zu, ohne allerdings gleichzeitig auch die finanziellen Zuwendungen zu erhöhen. Für die SPD-Fraktion nahm dazu Josef Neumann Stellung.

Neumann betonte, dass die große Hoffnung, dass die Arbeitslosigkeit überwunden werden könne, sich nicht realisiert habe. Gerade in Zeiten von Corona werde deutlich, dass viele Arbeitsplätze wieder bedroht seien und die Zahl erwerbsloser Menschen voraussichtlich wieder steigen werde. Umso notwendiger und wichtiger sei eine Infrastruktur, die ein niedrigschwelliges Angebot für Unterstützungsleistungen mache. Insbesondere für solche Menschen, die langfristig arbeitslos sind.
 

Da hätten die Arbeits- und Erwerbslosenzentren in der Vergangenheit eine wichtige Funktion erfüllt. Sie böten Menschen Hilfestellungen und würden damit auch zur sozialen Integration der Betroffenen beitragen. Nun übertrage das Land den Zentren zusätzliche Aufgaben, etwa den unzweifelhaft wichtigen Bereich der Beratung prekär Beschäftigter. Allerdings müsse das Land dann aber auch sicherstellen, das den Beratungsstellen mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, damit sie ihren gewachsenen Aufgaben, Langzeitarbeitslosenberatung und Beratung prekär Beschäftigter, auch zukünftig bedarfsgerecht erfüllen können. Neumann appellierte an die Landesregierung nachhaltig die Arbeit der Beratungsstellen durch angemessene finanzielle Mittel zu gewährleisten.