Oppositionsführer Thomas Kutschaty zu Besuch im Bergischen

Das Thema Pflege stand in Wuppertal, das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen auf dem Programm

Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, bereist im Rahmen seiner Sommertour in der nun dritten Woche unser Land, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und einen klaren Eindruck von ihrer Situation in den Landtag zu tragen. Heute folgte Kutschaty der Einladung der Wuppertaler Abgeordneten Dietmar Bell, dem wissenschaftspolitischen Sprecher und Josef Neumann, dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, nach Wuppertal und Solingen.

Nachdem in den vergangenen Wochen die notwendigen Verbesserungen in der Kinderbetreuung sowie die Stärkung von Arbeitnehmerrechten in Zeiten der Digitalisierung auf dem Programm standen, ist die laufende Woche dem Thema Pflege gewidmet. Im Wuppertaler Bethesda-Krankenhaus hatte Thomas Kutschaty Gelegenheit, sich gemeinsam mit Dietmar Bell und Josef Neumann über die aktuellen Entwicklungen in der Pflege zu informieren und sich in einem ausgiebigen Gespräch, in dem sowohl die Geschäftsführung als auch ärztliche Leitung, Qualitätsmanagement und Pflegedienstleitung sowie Pflegende zu Wort kamen, über aktuelle Herausforderungen und Chancen in der Pflege auszutauschen. Die Abgeordneten dankten dem Bethesda-Krankenhaus im Anschluss für das aufschlussreiche Treffen in bester Atmosphäre und für den differenzierten Austausch.

Zusammen mit Josef Neumann besuchte Thomas Kutschaty im Anschluss das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen, wo er mit Museumsleiter Dr. Jessewitsch einen Rundgang durch die Ausstellung „Neunte Kunst. Cartooning for Peace“ machte. Für Frieden und Freiheit und gegen Unterdrückung, Gewalt und Zensur zeigen Karikaturen einige Ursachen für Flucht, Vertreibung und Verfolgung auf, die zur Zeit das Leben so vieler Menschen prägen und zu häufig kosten. Über die individuellen und gesellschaftlichen Folgen tauschten sich die Abgeordneten im Anschluss mit geladenen PresseverteterInnen aus Solingen aus.

Kutschaty: „Wir müssen Politik für die Vielen machen, nicht für Wirtschaftsmärkte und einige wenige.“ Um diese Vielen kennenzulernen, wird die Sommertour aufgrund der regen Nachfrage im Oktober als  Herbsttour eine Fortsetzung finden.