„Wohnungsnot und Obdachlosigkeit ist ein Anschlag auf die Menschenwürde“

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Immer mehr Menschen werden in NRW obdachlos. Die Zahl liegt derzeit bei rd. 44.000 Betroffenen. Die Landregierung hat dazu ein Handlungskonzept vorgelegt, das heute im Plenum zur Debatte stand. Für die SPD nahm dazu Josef Neumann als sozialpolitischer Sprecher seiner Fraktion Stellung.

Neumann betonte, dass er es grundsätzlich begrüße, dass sich des Themas angenommen werde, kritisierte allerdings, dass die zur Abhilfe vorgeschlagenen Maßnahmen mit ‚heißer Nadel‘ gestrickt sind. Darüber hinaus stellt Neumann die zunehmende Zahl an obdachlosen Menschen auch in den größeren Zusammenhang der generellen Wohnungsnot bei immer höheren Mieten. Das Ziel, Obdachlosigkeit gezielt zu bekämpfen, sei richtig und wichtig, so Neumann, bedürfe allerdings einer nachhaltigen Strategie, die im bisher vorliegenden Konzept nicht erkennbar sei, da müsse nachgebessert werden.