ZERO PROJECT CONFERENCE in Wien – Josef Neumann auf internationaler Tagung zur barrierefreien Weltgesellschaft der Zukunft

Als Mitglied des Kongress der Regionen und Gemeinden Europas und dortiger Vertreter des nordrhein-westfälischen Landtages hat Josef Neumann an der diesjährigen „Zero Project Conference“ bei den Vereinten Nationen in Wien teilgenommen. Thema der Konferenz waren „Selbstbestimmtes Leben und politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen“. Über 500 Teilnehmer aus 70 Nationen tauschten sich in der österreichischen Bundeshauptstadt über innovative Politik- und Praxisbeispiele aus. Workshops und Gesprächsrunden beleuchteten dabei Fragestellungen wie „Inklusive Wahlen im Globalen Süden“, „Neue Berufsbilder“, „Das persönliche Assistenz-Budget, „Modelle der unterstützten Entscheidungsfindung“ oder auch „Modelle für personenzentrierte Planung und sozialräumliches Denken“.

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Das “Zero Project”, eine Initiative der privaten Essl Stiftung (Klosterneuburg/Österreich), widmet sich den Rechten von Menschen mit Behinderung auf globaler Ebene. Arbeit und Forschung des Projekts sind lösungsbasiert. Es dient als Plattform, auf der die innovativsten und effektivsten Lösungen für Probleme, denen Menschen mit Behinderung ausgesetzt sind, international geteilt und weiterentwickelt werden.
Das „Zero Project“ und die zugehörige Konferenz konzentrieren sich jedes Jahr auf ein Spezialthema der UN-Behindertenrechtskonvention, 2012/2013 auf Beschäftigung, 2013/2014 auf Barrierefreiheit und 2015/2016 auf Bildung.

IMG_2708„Diese Konferenz bietet besonders kreativen, neuartigen und wirksamen Beispielen aus Praxis und Politik, die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung herzustellen und inklusives Leben konkret zu ermöglichen, ein weltweites Forum. Fachleute, politische Repräsentantinnen und Repräsentanten und internationale Organisationen diskutieren hier auf höchstem Niveau über eine Welt ohne Barrieren. Mit Freude verfolge ich, wie einfallsreich global neue Wege zur Teilhabe erdacht und in der Praxis auf ihre Wirkung geprüft werden. Gerade die öffentliche Verbreitung und die Orientierung auf Anwendbarkeit und Wiederholbarkeit sind die hervorragenden des „Zero Project“, erklärt Josef Neumann anlässlich der Konferenz in Wien.